Description
Neue Technologien sowie die stetig wachsenden Datenmengen in der Forschung beeinflussen zunehmend die Qualität wissenschaftlicher Daten. Ohne angemessene Dokumentation, Kontextualisierung und technische Nachvollziehbarkeit sind Forschungsdaten häufig nur eingeschränkt nutzbar oder interpretierbar. Dies wirkt sich unmittelbar auf die Bewertung wissenschaftlicher Ergebnisse aus. Obwohl Daten oft als objektiv und als evidenzbasierte Grundlage für Erkenntnisse verstanden werden, kann ihre Qualität sie nicht ohne Weiteres beurteilt werden. Ihre Einordnung erfordert Expertise, Kontextwissen und die Perspektive derjenigen, die sie erzeugt, kuratiert und genutzt haben.
Diese Session setzt sich mit Fragen auseinander wie:
- Welche Anforderungen müssen Daten erfüllen, um als vertrauenswürdig gelten zu können?
. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Research Assessment, den Einsatz von KI sowie für die Nutzung von Daten als Beweismittel wissenschaftlicher Aussagen?
- Welche Rolle spielen dabei wissenschaftliche Praxis, technologische Entwicklungen und rechtliche Rahmenbedingungen?
Moderation: Juliane Watson, Deutsches Archäologisches Institut